Die „Queen“ weilt zu einem Staatsbesuch in Deutschland. Für mich ein Grund schnell ein paar Scones – die leckeren englischen Brötchen – zu backen.

Scones werden sehr gerne in England zum 5 Uhr Tee gereicht und zwar mit Clotted Cream – die hier nur sehr schwer zu bekommen ist – und (Erdbeermarmelade). Eine alternative zur Clotted Cream ist Schlagsahne oder Mascarpone. Ich bevorzuge die ganz einfache Variante, nur Marmelade.
Wer mehr über die Geschichte der Scones und die verschiedenen Abwandlungen der englischen Brötchen erfahren möchte, findet diese am Ende des Blogposts, direkt unter dem Scones-Rezept.

Die Zutaten sind
- 55 Gramm Butter oder Margarine
- 300 Gramm Mehl
- 4 gestrichene Teelöffel Backpulver
- 40 Gramm brauner Zucker, wer keinen hat kann auch weißen Zucker nehmen
- 1 Prise Salz
- 300 Milliliter Buttermilch
- etwas Mehl zum Kneten und Ausrollen
- etwa 2 Esslöffel Milch zum Bestreichen
Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
Die Butter oder Margarine und die Buttermilch in eine große Rührschüssel geben. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen, Zucker und Salz zugeben und alles zu einem glatten Teig mit den Knethaken des Mixers kneten.
Das Backblech entweder mit Backpapier auslegen oder gut einfetten und bereitstellen.
Mehl auf die Arbeitsfläche geben und den Teig noch kurz durchkneten und etwa 2,5 cm dick mit den Händen ausbreiten.
Achtung, der Teig ist sehr weich, also nicht verzweifeln. Man braucht nur etwas Mehl und es funktioniert.

Nun mit einer ca. 5cm bis 6cm großes Form Kreise ausstechen und diese auf das bereitstehende Backblech legen. Die Reste des Teiges wieder neu kneten, wieder ausstechen usw.
Die Scones jetzt noch mit Milch betreichen und in den Backofen schieben.

Für etwa 15 Minuten bis 18 Minuten backen lassen. Wie immer mit einem Stäbchen eine Garprobe nehmen und prüfen ob die Scones gut durchgebacken sind.
Scones auskühlen lassen und dann mit (Erdbeermarmelade) und vielleicht auch mit Schlagsahne servieren.
Also ausprobieren und guten Appetit.

Scones – schnell selber backen
Equipment (Vorschläge)
- 1 Küchenmaschine
- 1 Küchenwaage
- 1 Messbecher
- 1 Pasteten-Ring alternativ Glas 5 bis6 cm Durchmesser
- 1 Backblech
- 1 Backpapier
Zutaten
- 55 Gramm Butter alternativ Margarine
- 300 Gramm Mehl (Typ 405)
- 4 Teelöffel Backpulver gestrichen
- 40 Gramm Zucker braun, alternativ weißer Zucker
- 1 Prise Salz
- 300 Milliliter Buttermilch
- 20 Gramm Mehl (Typ 405) zum Ausrollen
- 2 EL Vollmilch 3,5% zum Bestreichen
Anleitungen
- Den Backofen auf 220 Grad vorheizen.
- Die Butter oder Margarine und die Buttermilch in eine große Rührschüssel geben.55 Gramm Butter, 300 Milliliter Buttermilch
- Das Mehl mit dem Backpulver mischen und mit den restlichen Zutaten wie Zucker und Salz in die Rührschüssel geben. Alles zu einem glatten Teig verkneten.300 Gramm Mehl (Typ 405), 4 Teelöffel Backpulver, 40 Gramm Zucker, 1 Prise Salz
- Den Teig auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und mit den Händen auf eine Dicke von ca. 2,5 cm ausbreiten.20 Gramm Mehl (Typ 405)
- Mit einem Pasteten-Ring oder Glas die Scones ausstechen.
- Den überstehenden Teig erneut verkneten und weitere Scones ausstechen.
- Die Teigrohlinge auf ein mit Backpapier ausgelegtes oder gut gefettetes Backblech legen.
- Jetzt die Scones mit Milch bestreichen, in den Backofen schieben und die Scones für ca. 15 bis 18 Minuten backen lassen.2 EL Vollmilch 3,5%
- Wie immer am Ende der Backzeit mit einem Holzstäbchen eine Garprobe nehmen und prüfen ob die Scones gut durchgebacken sind.
- Scones auskühlen lassen, mit Marmelade und Schlagsahne oder Mascarpone servieren.
Nährwerte
Scones: Geschichte, Varianten und ihre Rolle als englisches Teegebäck
Scones sind ein klassisches Beispiel für britisches Teegebäck, das weltweit geliebt wird. Diese kleinen, runden Gebäckstücke, die oft als „englische Brötchen“ bezeichnet werden, haben eine lange Tradition und sind ein fester Bestandteil der britischen Teekultur. In diesem Beitrag ergänzen ich die Informationen aus meinem Rezept für schnell selbstgebackene Scones mit spannenden Details zur Geschichte, regionalen Varianten und kreativen Abwandlungen, um dir einen umfassenden Einblick in dieses beliebte Gebäck zu geben.
Die Geschichte
Die Ursprünge liegen im Vereinigten Königreich, genauer gesagt in Schottland, wo sie im 16. Jahrhundert erstmals erwähnt wurden. Der Name „Scone“ könnte vom schottischen „Stone of Scone“ (dem Krönungsstein der schottischen Könige) abgeleitet sein, was auf die kulturelle Bedeutung des Gebäcks hinweist. Ursprünglich wurden Scones aus Hafermehl und auf einem „girdle“ (einer flachen Eisenpfanne) gebacken, bevor Backpulver im 19. Jahrhundert die moderne, leichtere Konsistenz ermöglichte.
Diese Variante wurden schnell zum Herzstück des „Afternoon Tea“, einer Tradition, die in den 1840er Jahren von Anna, der Herzogin von Bedford, populär gemacht wurde. Sie bestellte kleine Gebäckstücke zu ihrem Nachmittagstee, um den Hunger zwischen Mittag- und Abendessen zu stillen. Seitdem sind Scones ein unverzichtbarer Bestandteil dieser britischen Tradition, serviert mit Clotted Cream und Marmelade – oft Erdbeer- oder Himbeermarmelade.
Dieses Gebäck als englische Brötchen: Merkmale und Zubereitung
Scones werden oft als „englische Brötchen“ bezeichnet, obwohl sie sich von klassischen Brötchen unterscheiden. Sie sind ein schnelles Gebäck, das mit Backpulver oder Natron statt Hefe hergestellt wird, was ihnen ihre lockere, leicht krümelige Textur verleiht.
Typischerweise bestehen sie aus Mehl, Butter, Zucker, Milch oder Buttermilch und Backpulver. Sie werden in runde oder dreieckige Formen geschnitten und im Ofen gebacken, bis sie goldbraun sind. Die klassische Art ist sie mit Clotted Cream (einer dickflüssigen, cremigen Sahne) und Marmelade zu essen.
Dabei gibt es sogar regionale Vorlieben: In Devon wird zuerst die Creme aufgetragen, dann die Marmelade, während in Cornwall die Reihenfolge umgekehrt ist – eine Debatte, die unter Briten für hitzige Diskussionen sorgt!
Abwandlungen und moderne VariantenWährend klassische Scones pur oder mit Rosinen zubereitet werden, gibt es heute unzählige Variationen, die das Gebäck an moderne Geschmäcker anpassen:
- Süße Varianten: Beliebte Zusätze sind getrocknete Früchte wie Cranberries, Aprikosen oder Sultaninen. Auch Schokoladenstückchen, Zitronenschale oder Blaubeeren verleihen ihnen eine frische Note.
- Herzhafte Variante: Käse, Kräuter wie Schnittlauch oder Rosmarin und sogar Speck oder Oliven machen sie zu einem herzhaften Snack, der sich perfekt für ein Frühstück oder einen Brunch eignet.
- Internationale Einflüsse: In den USA sind die englischen Brötchen oft größer, süßer und mit Glasur überzogen, während in Neuseeland und Australien sogenannte „Date Scones“ (mit Datteln) oder „Pumpkins“ beliebt sind.
- Vegane und glutenfreie Varianten: Mit pflanzlicher Margarine, Hafermilch oder glutenfreiem Mehl lassen sie sich problemlos an spezielle Ernährungsbedürfnisse anpassen, ohne dass der Geschmack leidet.
Das Teegebäck: Ein kulturelles Erbe
Als klassisches Teegebäck sind Scones mehr als nur ein Gebäck – sie sind ein Symbol für Geselligkeit und britische Tradition. Sie werden nicht nur zum Afternoon Tea serviert, sondern auch zu festlichen Anlässen wie Gartenpartys oder Hochzeiten.
In Großbritannien sind Scones so beliebt, dass es sogar jährliche Wettbewerbe gibt, bei denen die besten Rezepte gekürt werden.
Die Vielseitigkeit von Scones macht sie zu einem Gebäck für jede Gelegenheit. Ob süß oder herzhaft, traditionell oder modern – sie lassen sich leicht an individuelle Vorlieben anpassen und sind schnell zubereitet. Mit unserem Rezept für schnelle Scones können Sie dieses traditionsreiche Gebäck in kürzester Zeit selbst backen und Ihre eigene Variante kreieren.Tipps für perfekte Scones
- Kühle Zutaten: Verwenden Sie kalte Butter und kalte Milch, um eine krümelige Textur zu erzielen.
- Nicht zu viel kneten: Ein kurzes, leichtes Vermengen des Teigs sorgt für fluffige Scones.
- Frische genießen: Scones schmecken am besten frisch aus dem Ofen, idealerweise noch warm.
Ob Sie sie klassisch mit Clotted Cream und Marmelade oder mit einer modernen Füllung genießen – Scones sind ein zeitloses Gebäck, das Tradition und Kreativität vereint.
Wer jetzt noch eine weitere Variante des Teegebäcks probieren möchte, findet ein einfaches Rezept auf der Seite „Einfache Rezepte„.
